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Bericht: Besuch der polnischen Partnerschule 2017
Donnerstag, 30.03.2017: Ankunft
Anfangs haben wir uns um 11.00 vormittags in Köln/Bonn Flughafen getroffen. Um 12.00 haben wir eingecheckt und um 12.25 ging unser Flug los.
[...] fanden den Flug super. Als wir in Polen ankamen, hat uns Anna (die polnische Lehrerin) freundlich empfangen. Dann sind wir zu einem
Restaurant gefahren und fanden das Essen lecker. Danach sind wir mit dem Bus ins Hotel gefahren. Als wir in unserem Schlafgemach ankamen, war
der erste Eindruck vorzüglich…
Von: Henkels Niklas, Düren Marvin
Freitag 31.03.2017: Besichtigung der Stadt Cieszyn und Fahrt ins Gebirge nach Wisla
Morgens ging es um 8.30 los mit dem Bus nach Cieszyn. Die Stadt ist eine Doppelstadt von Polen und Tschechien. Getrennt wird diese Stadt durch
den Fluss Olza. In der Stadt haben wir eine Stadtführung gemacht und sind auf einen 29 Meter hohen alten Burgturm gestiegen, wo so manch einer
seinen Mut bewiesen hat. Anschließend sind wir gemeinsam nach Ende der Stadtführung in ein nobles Restaurant essen gegangen. Nach dem
Mittagessen ging es weiter nach Wisla. Dort besichtigten wir eine Skischanze, diese wurde nach einem polnischen Skiweltmeister benannt. An der
Skischanze sind einige Schüler mit einem Skilift hochgefahren und konnten die schöne Aussicht ins Tal genießen. Bevor es wieder zum Hotel ging,
haben wir noch einen kurzen Stopp an der Residenz des polnischen Präsidenten gemacht. Leider konnten wir sie nur von außen sehen, da die Tore
geschlossen waren. Als wir schließlich um 16.30 am Hotel waren, konnten die Schüler noch das gute Wetter mit etwas Freizeit genießen. Der Tag
endete mit einem Abendessen um 18.00 im Hotel.
Von: Steiger, Isabelle; Merfeld Jacqueline, Gürzenich Patricia
Samstag 01.04.2017: „Schindlers Fabrik“ und Krakauer Innenstadt
Der Tag begann sehr früh, denn wir sind um 7.15 losgefahren. Nach zwei Stunden Fahrt sind wir in Krakau in Schindlers ehemaliger Fabrik
angekommen, die heute ein Museum ist. Im Museum trafen wir unsere Führerin, die später auch noch die Stadtführung mit uns machte. Sie führte
uns durch das Museum von Oskar Schindler, der im Zweiten Weltkrieg eine Fabrik hatte und durch die Arbeit dort viele Juden vor dem Tod bewahrte.
Die Führung dauerte 1,5 Stunden und beinhaltete die Zeit vor dem Krieg, während des Krieges und nach dem Krieg. Dazu gab es Dokumentarfilme
und Bilder. Nach dem Museumsbesuch sind wir mit dem Bus in die Stadt Krakau gefahren, um dort in einem Restaurant namens „Drachenhöhle“ zu
Mittag zu essen. Das Essen schmeckte nicht allen gut. Nach dem Essen machten wir eine zweistündige Stadtrundführung durch Krakau. Um etwa
halb drei verabschiedete sich unsere Führerin und wir konnten uns bis halb fünf in der Stadt frei aufhalten. Um halb fünf trafen wir uns alle am
Marktplatz am großen Brunnen. Danach gingen wir zum Bus und fuhren zurück ins Hotel.
Von: Selvi Acelya, Heise Anna, Mörs Jenny, Srama Chantal
Sonntag, 02.04.2017: Konzentrationslager „Ausschwitz-Birkenau“
Ausschwitz: Ein Ort, über den wir viel gelesen und von dem wir viel gesehen haben, Reportagen, Berichte und Dokumentationen versuchen zu
vermitteln, welcher Hass und welche Systematik von diesem Ort ausgeht. Aber nichts kann einen darauf vorbereiten, wie es persönlich auf einen
wirkt. Bereits beim Verlassen des Busses spürt man, dass an diesem Ort etwas passiert ist.
Reisebusse reihen sich, viele Menschen versammeln sich vor dem Eingang. Bereits hier verspürt man Wut, denn man sieht Gruppen von jungen
Menschen in Sommerkleidern, sich selbst, lachend und posierend, fotografieren.
Es ist ein wunderschöner Tag die, Sonne scheint, es ist warm und ein kühler Wind weht. Der Kontrast von Idylle und Faschismus trifft sich an diesem
Tag.
Wir betreten das eigentliche Lager und man erkennt von weitem das berühmte „Arbeit macht frei“-Schild. Das „ß“ ist verdreht. Ein Protest eines
Gefangenen des Lagers.
Wir laufen durch das Lager, gehen dieselben Wege, auf denen die Gefangenen umhergingen. Die Gedanken schweifen unweigerlich zu den
Familien. Man stellt sich Gesichter und Schicksale vor.
Wir betreten die weiteren Blöcke und Abteilungen des Lagers. Wir sehen Tonnen von Haaren, tausende Schuhe, Bürsten... Hier wird einem sofort
bewusst, wie viele Menschen hier den Tod gefunden haben.
Man kennt die Zahlen, aber nur an diesem Ort wird es einem wirklich bewusst.
Ein beklemmendes Gefühl macht sich breit und die Unterhaltungen untereinander nehmen ab. Jeder braucht hier Zeit für sich. Wir sehen Bilder von
den Insassen. Der Hunger und das Leid stehen ihnen ins Gesicht geschrieben.
Emotionale Höhepunkte sind die schwarze Wand und die Gaskammern mit benachbartem Krematorium. In der Gaskammer sieht man die
Kratzspuren an den Wänden. Hier wurden tausende von Menschen erstickt. Menschen, die bis zum letzten Moment nicht wussten, was mit ihnen
geschehen wird.
Ausschwitz macht bewusst, wie systematisch die „Endlösung der Judenfrage“ vollzogen wurde. Auch nach Verlassen des Lagers fehlen vielen die
Worte.
Wir reisen weiter nach Birkenau, dem in der Nähe liegenden Vernichtungslager. Wir erkennen aus der Ferne den berühmten Bahnsteig, an dem viele
Gefangene nach der Selektion aus Ausschwitz hergebracht wurden.
Birkenau umschließt ein unglaublich großes Gebiet. Viele der Gebäude stehen nicht mehr nach der Sprengung durch die Nazis. Ein Versuch, die
Spuren der Gräueltaten zu verwischen.
Wir laufen minutenlang entlang der Gleise in die Mitte des Lagers. Nur die Barrieren und Grenzzäune erinnern hier an die Taten der SS. Wir sehen
die Unterkünfte der Frauen und Kinder, die in drei Etagen übereinander auf Holz oder Stein schlafen. Auch hier sind die Eindrücke beklemmend und
eine Art von Hilflosigkeit betrifft auch uns.
Wir verlassen das Lager und fahren nach Przyczyna, wo wir im Schlosspark Zeit haben, alle Eindrücke des Besuchs zu verarbeiten. Der Besuch hat
bleibende Eindrücke hinterlassen. Nur ein Besuch vor Ort kann ansatzweise einen Eindruck vermitteln, was wirklich passiert ist.
                                        Von: Mikos, Krzysztof; Beckmann, Dirk; Niemeyer, Lucas
Montag, 03.04.2017: Rundgang durch die Schule, Treffen mit den polnischen Schülern
Empfang durch den Landrat im Kreishaus
Heute fuhren wir mit dem Linienbus zur polnischen Schule und wurden sehr nett von der Schulleitung empfangen. Anschließend bekamen wir einen
Rundgang durch die verschiedenen Klassenräume, um einen Einblick in das polnische Schulsystem zu gewinnen. 
Danach wurden wir von den polnischen Schülern zu Kaffee und Kuchen eingeladen, um uns besser kennenzulernen.
Einige von uns haben mit den polnischen Schülern Fußball oder Basketball gespielt.
Das Mittagessen gab es in der schulinternen Mensa.
Am Nachmittag besuchten wir den Landrat im Kreishaus in Bielsko. Dort sprachen wir über die bisherigen Tage in Polen und darüber, was uns am
besten bzw. am schlechtesten gefallen hat. Hierbei waren dem Landrat unsere Verbesserungsvorschläge am wichtigsten, um die Fahrt nach Polen
von Jahr zu Jahr zu verbessern. Zum Abschluss des Tages bekamen wir Freizeit, um uns das Einkaufszentrum der Stadt anzuschauen.
Von: Elena Holl, Paula Arboleda-Frücht; Lisa Kräutler; Faßbender, Justin
Dienstag, 04.04.2017: Erster Praktikumstag
Ein schöner Praktikumstag in dem polnischen Kindergarten.
Zuerst haben wir gefrühstückt und danach hat uns Anna abgeholt und in den Kindergarten gefahren. Wir haben die Erzieher getroffen und uns
vorgestellt. Sie waren sehr nett zu uns. Die Erzieher haben uns gesagt, dass wir zuerst 15 Minuten Pause haben. Danach hat uns eine Erzieherin mit
in die Dreijährigen-Gruppe genommen. Die Kinder waren sehr nett und freundlich. Sie haben uns die Namen gesagt und auch wir haben uns
vorgestellt. Mit den Kindern haben wir Bäume gemalt. Danach sind wir in die Vierjährigen-Gruppe gegangen. Die hatten Unterricht mit Instrumenten.
Wir haben mit den Kindern und einem Instrument in der Hand getanzt. Die schönste Zeit war in der Fünf- und Sechsjährigen-Gruppe. Dort haben wir
ein Theaterstück gesehen mit Prinz und Prinzessin. Die Kinder haben sehr gut gespielt. Diese Show dauerte eine Stunde, danach sind alle Kinder
zum Spielen rausgegangen. Wir haben mit ihnen gespielt, wobei die Kinder viel mit uns gesprochen haben. Sie waren sehr nett, obwohl wir kein
Polnisch sprechen konnten. Danach hatten wir ein leckeres Mittagessen. Anschließend hatten wir mit den Kindern eine halbe Stunde Englisch-
Unterricht. Die Kinder können schon sehr viel Englisch sprechen. Um 13.30 Uhr hatten wir frei und Anna hat uns abgeholt.
Wir blieben bis 18 Uhr im Hotel. Nach dem Abendessen sind wir zur Bowlingbahn gegangen. Das war super, alle haben mitgespielt und wir hatten viel
Spaß. Nach dem Nachhauseweg sind wir müde im Hotel eingeschlafen. Das war ein super Tag!
Von: Lindita und Leonarda Sollaku
Mittwoch, 05.04.2017: Zweiter Praktikumstag und Abschiedstreffen mit den polnischen und deutschen Schülern
Der letzte Tag unseres einwöchigen Schüleraustausches brach an. Es war der zweite Tag des Praktikums, welches wir im Kindergarten absolviert
haben. Nach dem Frühstück wurden wir alle abgeholt und zum Kindergarten gefahren. Alle wurden 5er-Gruppen zugeteilt. Am ersten Praktikumstag
wurden wir freundlich empfangen. Der Kindergarten hatte mehrere Gruppen, welche wir jeweils eine Stunde nacheinander besucht haben. Mit den
Kindern durften wir sofort malen oder basteln.
Überraschenderweise haben die Kinder ein Theaterstück für uns eingeübt, welches uns sehr gefallen und erfreut hat.
Wir haben die Kinder zu einem Ausflug auf den Bauernhof begleitet. Den Kindern und uns wurden die Maschinen des Bauernhofes gezeigt. Die
Schweine, die dort lebten, durften wir auch sehen. Es wurden viele Fotos geschossen. Zum Schluss durften die Kinder alle einmal auf dem Traktor
sitzen. Als wir wieder zurück waren, gab es schon Mittagessen: Suppe als Vorspeise und
Klöße mit Zimt und Zucker als Hauptgericht.
Im Vergleich zu deutschen Kindergärten werden die Kinder strenger erzogen und bekommen Musik- sowie Englischunterricht.
Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung. Zum Abschiedsessen gab es Pizza. Anschließend packten wir alle unsere Koffer und mussten
uns an den Gedanken gewöhnen, bald wieder in Deutschland zu sein.
Im Große und Ganzen hat uns Polen sehr gefallen. Wir haben Dinge gesehen und erlebt, die unserer Meinung nach jeder sehen sollte.
  Von: Cirkel Celine, Stehle Darleen, Semenova Jessy